| Kleines Land, große Probleme |
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Kleines Land, große ProblemeJohannes Ehmann, Jugendoffizier der Bundeswehr Bamberg, brachte den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen am 21./22.12.2011 das Land Afghanistan nahe. Die islamische Republik Afghanistan hat eine Fläche von 652 225 km² und 30 Millionen Einwohner. Zudem durften wir erfahren, dass das Durchschnittsalter 17 Jahre beträgt und die Lebenserwartung bei nur 44 Jahren liegt.
Am Anfang des zweistündigen Vortrags berichtete er von seinem Auslandseinsatz in Mazar-e Sharif von Juni bis November 2010. Die Ausrüstung eines Soldaten macht insgesamt 30 – 35 kg zusätzliches Gewicht aus. Im Lager hat man ein 10 m² großes Zimmer, welches mit drei Kollegen geteilt werden muss. Da sich das Lager in der Wüste befindet, atmen die dort Stationierten automatisch Staub ein, der sich in der Lunge ablagert. Dieser baut sich jedoch erst nach neun Monaten nach dem dortigen Aufenthalt wieder ab. Zudem gibt es in Afghanistan auch viele wilde, gefährliche und giftige Tiere. Zum Beispiel die Sandmücke, die Überträger der Krankheit Leishmaniose ist. Diese hat zur Folge, dass das Fleisch des Erkrankten verfault. Der Verlauf dieser Krankheit kann bis zu zehn Jahre andauern. • Probleme und Konflikte des Landes- Konflikte zwischen der Bevölkerung aufgrund verschiedener Volksgruppen - Bildungsmangel wegen zu wenigen Schulen -> 70 % der Bevölkerung Analphabeten - Infrastrukturprobleme durch schlecht ausgebaute Straßen - Kaum Wälder, sondern nur Wüste - Isolierung vieler Gebiete im Winter durch Eis und Schnee - Drogenanbau & Drogenhandel -> Lieferant von 93% der illegalen Opiate (Opium, Morphine) - Gefährdung der Einwohner durch Minen und Altmunition • Die Bundeswehr hilft!- Aufbau von Afghanistan und Bildung einer Übergangsregierung - Neue Schulen und Universitäten - Bau von 13 000 km Straße - Verminderung der der Kinderheirat um 75% - Bessere medizinische Versorgung
Abschließend muss betont werden, dass es ein gelungener Vortrag war, der uns die Konflikte und Probleme in Afghanistan näher gebracht hat. Uns wurde jetzt noch mehr bewusst, wie gut es uns in Deutschland geht, und dass Afghanistan unsere Hilfe dringend benötigt. Marleen Hümmer (10c), Christin Bezold (10e) |
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