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| Kommunikationsseminar_6G |
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Dreitägiges Kommunikationsseminar der Klasse 6G auf Burg FeuersteinAm 22.02.2010 machten wir, die Klasse 6G, uns zu Fuß auf den langen Weg zur Burg Feuerstein, denn Frau Schwabe wollte uns unbedingt ein unvergessliches Schnee-Erlebnis bescheren. Es war nämlich gar nicht so einfach für uns, den Berg zu erklimmen, da hoher Schnee lag. Immer wieder brach jemand bis zum Knie ein oder rutschte aus. So gab es viel Gelächter, bis wir oben ankamen. Erschöpft nahmen wir unser Gepäck, das mit dem Kleinbus hinauf transportiert worden war, und trugen es hoch in den Aufenthaltsraum. Kaum hatten wir uns trocken angezogen, ging es schon los mit dem Programm. Wir lernten unsere Betreuer Katharina, Matthias und Max kennen und machten Spiele, bei denen wir übten, im Team zusammenzuarbeiten und respektvoll miteinander umzugehen. Alle mussten wirklich voll konzentriert bei der Sache sein, denn wir brauchten jeden Einzelnen aus unserer Klasse bei diesen Aufgaben und mussten uns voll auf jeden verlassen können.
Mittags erhielten wir unsere Schlüssel und rannten voller Freude zu den Zimmern. Das Mittagessen schmeckte fantastisch, viele holten sich noch einen Nachschlag. Nach dem Mittagessen ging es wieder mit dem Programm weiter, wir spielten Spiele, malten Plakate … Am Nachmittag gab es eine kurze Kaffeepause, danach arbeiteten wir mit neuer Energie weiter. Jetzt sollten wir eine eigene Insel gestalten, sie benennen und dazu Regeln erstellen. Die meisten nahmen die Aufgabe ernst, aber ein paar Schüler machten einfach gar nichts oder alberten herum. Da das dann auch die Betreuer feststellten, ließen wir uns gemeinsam Ideen einfallen, wie wir die Unruhe einstellen können. Nach langer Diskussion entstand eine Strichliste, die sehr streng war. Wer drei Striche hatte, erhielt eine Auszeit und musste zu Frau Schwabe in den Trainingsraum. Nun konnten wir in Ruhe weitermachen. 18:00 Uhr - Abendessen stand an. Es war genauso lecker wie alle anderen Mahlzeiten. Danach – wie könnte es anders sein – Programm bis 21:00 Uhr. Und schon war der stressige Tag vorbei. Wir duschten uns und gingen auf unsere Zimmer. 22:00 Uhr war Bettruhe: Frau Schwabe kontrollierte alle Zimmer und sagte uns Gute Nacht.
Die restlichen Tage verliefen ähnlich. Nur, dass wir ein Geburtstagskind hatten: Tobias Holzmann. Die Köchinnen von Burg Feuerstein überraschten ihn mit einem Geburtstagskuchen und einer Kerze. Abends feierten wir noch ein wenig im Aufenthaltsraum. Gut in Erinnerung sind uns auch noch die Meditationen in der Kapelle, der Billardtisch, der in den Pausen lockte, sowie die Nachtwanderung. Wir wanderten bei dichtem Nebel zum Kreuz, wo man trotz allem etwas Ausblick auf die Lichter hatte, und merkten sehr schnell, wie leicht man in Schnee und Nebel die Orientierung verlieren kann. Am letzten Tag schrieben wir noch einen Brief an uns selbst, in dem wir unsere Eindrücke, Wünsche und Vorsätze festhielten. Wir steckten ihn in einen Briefumschlag, klebten ihn zu, schrieben als Anschrift unseren eigenen Namen darauf und gaben ihn unserer Lehrerin, die uns die Briefe am letzten Schultag vor den Osterferien wieder aushändigen wollte.
Wir verabschiedeten uns von Burg Feuerstein mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil wir uns auch wieder auf unser Zuhause freuten, weinend, weil wir es alle auf Burg Feuerstein ganz toll fanden, obwohl es ein paar Auseinandersetzungen gab. Also rutschten wir wieder fröhlich durch den Schnee den steilen Berg hinunter zur Schule, wo uns schon unsere Eltern erwarteten. Wir alle fanden diese drei Schultage sehr schön und würden gern – vielleicht am Schuljahresende – noch einmal ein paar Tage auf Burg Feuerstein verbringen. Tina Leibinger und Sophie Weiß, 6G |


